Sonntag, 22. November 2015

Grande Chocolate-Pear-Tarte


Ohne Kuchen und süßes Gebäck läuft im Hause Glücksgenuss fast nichts!
Was sonst hilft einem schneller aus einem Nachmittagstief, als eine gute Tasse Tee mit einem leckeren Stück Kuchen? Eben.....

Zudem ist das Backen nach wie vor meine große Leidenschaft und ich habe so viele Ideen für Rezepte im Kopf, dass ich am liebsten täglich die Teigschüsseln und den Schneebesen in Action sehen würde, und den Backofen am glühen.
Nun ja, aus den genannten Gründen haben wir eigentlich IMMER Kuchen im Haus, so dass zu jeder Zeit Familie und Freunde zu Besuch kommen können. Mit viel Glück, ist dann auch noch etwas übrig.......

Dieses Wochenende wollte ich etwas Schokoladiges in Verbindung mit fruchtigen Birnen. Somit entstand diese leckere Grand Chocolate-Pear-Tarte!








Aktuell versuche ich mich daran mehr mit glutenfreien Mehlsorten anstatt Weizenmehl zu backen. Bisher ist mir das auch recht gut gelungen und ich war von Ergebnis und Geschmack positiv überrascht. 

In Zusammenarbeit mit dem Onlineshop FoodOase möchte ich euch in den kommenden Wochen ein breites Sortiment an unterschiedlichsten Mehlsorten vorstellen. Von Quinoamehl über braunem Reismehl und Tapiokamehl ist alles dabei. Ich bin selbst sehr gespannt und freue mich damit neue Rezepte zu entwickeln.
 

 

   


Grande Chocolate-Pear-Tarte

(Rezept für eine runde Springform  Ø 28cm)

Zutaten:

300gr glutenfreies Hafermehl (hier)
180gr Zucker
220ml Pflanzenmilch
80 gr Pflanzenmargarine (z.B. Alsan)
1 P Backpulver
1 P Vanillezucker
100gr Zartbitterschokolade
1/2 TL Zimt
2 reife Birnen

Zubereitung:

  1. Hafermehl, Zucker, Backpulver und Vanillezucker in einer großen Schüssel gut miteinander vermengen.
  2. In einem Topf Pflanzenmilch, grob zerkleinerte Schokolade und die Margarine auf kleiner Stufe unter rühren erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist.
  3. Nun die Schokoladenmischung zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber gut unterheben. Die Konsistenz des Teiges ist eher fester und nicht flüssig.
  4. Die Form mit Backpapier auskleiden und den Teig hineingeben. Mit dem Teigschaber glatt streichen.
  5. Birne ggf. schälen, Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Diese leicht in den Teig hineindrücken.
  6. Im vorgeheizten Backofen 175 Grad Ober-Unterhitze ca. 40 min backen.

TIPP: Ihr solltet den Kuchen unbedingt lauwarm genießen. Die Komination aus der noch leicht geschmolzenen Schokolade mit den Birnen......Das müsst ihr probiert haben!!!




Ich wünsche Euch einen wundervollen und entspannten Sonntag,



Samstag, 14. November 2015

Wie ich mich gerade fühle


Die schrecklichen Nachrichten der letzten 24 Stunden mit Paris haben mir schlichtweg den Boden unter den Füßen weggerissen. Oder auch, wie man so schön sagt, das Fass mit dem bekannten Tropfen zum Überlaufen gebracht hat. Denn gestern Nacht konnte ich all die schlimmen Dinge die auf der Welt passieren, für einen Moment nicht mehr ertragen....


Mein Freund wollte gestern Abend  kurz  den Stand beim Fußball einsehen. Doch statt des Punktestandes wurden Bilder von der aktuellen Situation in Paris gezeigt. Verängstigte Menschen, Tote, mehrere Verletzte und gefangen genommene Geißeln. Von einem Terroranschlag ist die Rede.
Eine Großstadt, die lahmgelegt wurde. Keiner traute sich mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Unglaublich was sich da abgespielt hat. Ich lebe selbst in einer Großstadt und und weiß, was das bedeuten kann. 

Die Frage nach dem Warum ? weicht ständigem Kopfschütteln.  Ich bin entsetzt und traurig zugleich…..







Doch diese Meldung ist nur eine weitere schreckliche in den Nachrichten um unsere Welt.

Seit Wochen verfolge ich das Flüchtlichsthema. Bin schockiert über Meldungen, dass bereits wieder kleine Kinder & Erwachsene ertrunken sind. Ein Baby auf einem Boot erfroren ist. Eine „Ladung“ Menschen in einem kleinen Transporter elendig erstickt sind…..
Da sind verängstigte Menschen, die auf der Flucht sind, überleben wollen und von einem Neuanfang träumen. Weiß Gott was Ihnen alles widerfahren ist, was kleine Kinder mit ansehen mussten. 
Da sind Zäune, die hochgezogen werden um zu signalisieren: hier seid ihr nicht erwünscht! Hassparolen im Internet! Und so weiter, und so weiter.......

Dieses VIDEO hat mich besonders bewegt!

Bei solchen Nachrichten sitze ich vorm Laptop und weine. Ich weine, weil ich all das nicht mehr "be-greifen" kann. Mich berührt das zutiefst und ich kann gar nicht anders, als mich sogleich in diese Menschen zu versetzen. Und dann zerreißt es mir schier das Herz. Denn ich bin auch Mutter, und wenn ich daran denke, dass mein Sohn in solch einer Situation gefangen wäre…

An solchen Tagen frage ich mich, wie es mit unserer Welt weitergehen soll….
Wieviel mehr müssen Mensch noch ertragen? 
Wieviel Leid verkraftet man überhaupt?
Wenn man jemals einen Terroranschlag gesehen, erlebt, überlebt hat….. Wie ist man da noch lebensfähig, psychisch meine ich?
Was ist ein Menschleben überhaupt noch wert?
In was für eine Welt schicken wir unsere Kinder?
 
Manchmal bin ich hoffnungslos und auch mutlos wenn ich soetwas zu verkraften habe. Aber letztendlich ist es doch immer wichtig wie und für was wir uns entscheiden. Und an jedem neuen Morgen entscheide ich mich für das Gute im Menschen, die Zuversicht, das Vertrauen und die Liebe. Ich glaube daran, dass die Welt aufwachen und sich regenerieren kann.




Gerade in solchen Krisensituationen gibt es viele Menschen die hinschauen und helfen, unterstützen und Menschen aufnehmen. Viele spenden Kleidung und Essen, beten und tragen auf ihre Art und Weise positiv dazu bei. Das lässt mich hoffen und zaubert mir am Ende eines solchen Tages doch ein kleines Lächeln ins Gesicht.


Alles Liebe,










Donnerstag, 12. November 2015

Cremiger Heidelbeerkuchen mit Feigenkruste

Bei solch grauem und tristen Wetter freue ich mich regelrecht auf meine heiße Tasse Tee und ein Stück Kuchen am Nachmittag. Denn wenn ich mit dem kleinen Mann vom Spielplatz komme, bin ich regelrecht durchgefroren und schlüpfe sogleich in kuschlige Wohlfühlklamotten.

Gemütlich bei Kerzenschein genießen wir unseren Tee und ein süßes Stückchen. Dies ist schon zu einem richtigen Ritual geworden seit der Herbst begonnen hat und die Tage kürzer werden.

Da der Kleine Heidelbeeren liebt, hab ich aus seinen Lieblingsfrüchten dieses Rezept entwickelt. Es kommt ganz ohne backen aus und ist wirklich einfach in der Zubereitung. Einzig die Zeit zum Kühlen dauert etwas.









(Rezept für eine 30er Kuchenform)

Teig
100g getrocknete Feigen
50g Haferflocken
2 Teel. Kokosöl
1 Eßl rohes Kakaopulver

Füllung
400g Seidentofu
150g veganen Frischkäse (z.B. von Heirler)
1 Teel. gemahlene Vanille
5 Eßl Kokosblütenzucker
Saft einer Limette
1 1/2 Teel. AgarAgar
3 Eßl Wasser

Sonstiges:
200g Heidelbeeren

Zubereitung
  1. Feigen klein schneiden und zusammen mit den Haferflocken im Mixer zu einer groben Paste mahlen.
  2. Kakaopulver und Kokosöl hinzugeben und nochmals kurz durchmixen.
  3. Kuchenform mit Backpapier auslegen und mit den Händen den Teig auf dem Boden verteilen. In den Kühlschrank stellen
  4. Seidentofu, Frischkäse Vanille, Kokosblütenzucker und Limettensaft ebenfalls in einen Mixer geben und gut durchmixen.
  5. In einem kleinen Topf Wasser und AgarAgar unter Rühren 2 Minuten aufkochen und etwas abkühlen lassen. 
  6. Nun das AgarAgar zu den restlichen Zutaten in den Mixer geben und nochmals kurz aufmixen.
  7. Die Creme auf den Feigenboden geben und glatt streichen.
  8. Den Kuchen für ca. 6 Stunden in den Kühlschrank stellen und anschließend mit den Heidelbeeren verzieren.


Ihr möchtet Ideen und Rezepte für weitere leckere Kuchen?
Wir wäre es zum Beispiel mit saftigen Möhrenküchlein mit Walnüssen und Zimt oder schokoladigen  Lieblings- Schokoladen-Cupcakes?  Auch der wundervoll zarte Apfelkuchen mit Joghurt und Mandelstreuseln ist ein Gedicht, oder vielleicht doch lieber ein Mandarinen-Thymian-Zopf getarnt als Gugelhupf? Die beiden beliebtesten Rezepte und am häufigsten von euch bisher nachgebacken sind die unwiderstehlichen Malzküchlein mit Sahnekamarell und der beste & cremigste Käsekuchen der Welt........



Habt einen wundervollen Tag,


Dienstag, 10. November 2015

Paleo-Riegel von der Kraft des Urstromtals


Bei mir um die Ecke sitzt die berliner Manufaktur "Die Kraft des Urstromtals" und stellt u.a. vegane Paleoriegel her. Die Marke verspricht hochwertige und qualitative Zutaten, handgemacht, mit Blick auf das Ursprüngliche.
Ich habe den veganen & feurigen Riegel Mandrill für Euch getestet!






Die Kraft des Urstromtals


Das Urstromtal ist eine in der Eiszeit ausgebildete Grenzlandschaft der Gletscher, an deren Verlauf das Schmelzwasser ablief. Die wunderschöne Stadt Berlin wurde an genau solch einem Urstromtal gegründet. Janine und Ivan König, die Gründer, wollten mit Ihrem Unternehmensnamen bereits die Richtung hin zu ursprünglicher Qualität aufzeigen. Paleonahrung für moderne Jäger und Sammler.

Zutaten und Inhaltsstoffe


Alle Riegel werden aus biologischen, qualitätiv hochwertigen und regionalen Zuaten hergestellt.
Im veganen Paleoriegel Mandrill finden sich so wunderbare Zutaten wie Datteln, Feigen, grüne Rosinen, blaue Rosinen, Ahornsirup, Limette, Salz & Chilischote wieder. Die Geschmackskomposition mit der feurigen Chili und dem Hauch von Limette ist hervorragend, und hebt sich deutlich von den sonst süßen Riegeln ab.

Sinnvolle Verpackung


Bei der Verpackung wurde ebenfalls mitgedacht! Der Riegel ist in Papier und einer Zellulosefolie verpackt, die beide aus regenerierbaren Rohstoffen bestehen und kompostierbar sind. Selbst der Kleber ist auf Stärkebasis hergestellt und somit für uns Veganer eindeutig vertretbar. 






Mein Fazit:


Ein schmackhafter Riegel, der endlich einmal nicht zu süß ist. Gerade wenn der kleine Hunger auf etwas herzhaftes kommt, ist der Riegel ideal. Besonders toll ist auch, dass ganze Nüsse verarbeitet werden.
Der Preis von 3,90 € pro Stück ist aufgrund der biologischen Zutaten und der kompostierbaren Verpackung etc. durchaus vertretbar.


Habt Ihr den Riegel bereits selbst probiert?

Alles Liebe,





*Die Produkte wurden mir kos­ten– und bedin­gungs­los zum Tes­ten zur Ver­fü­gung gestellt. Dies hat meine Mei­nung jedoch in keins­ter Weise beeinflusst.
Herzlichen Dank!